Gemeinde Chamerau

Neuer WertstoffhofChamerau: Lob für den neu gestalteten Wertstoffhof

Beim Ortstermin war die Meinung einhellig: Der Lagerplatz für die Grüngutabfälle ist hervorragend gelungen.

Chamerau. Als einen „erfreulichen Moment für die Gemeinde Chamerau", bezeichnete Bürgermeister Stefan Baumgartner am Freitag bei der Besichtigung des neugestalteten Platzes zur Grüngutanlieferung und die Inbetriebnahme des Bauschutcontainers im Recyclinghof. Er unterstrich, dass sich auf dem Versorgungssektor viel getan habe. Früher habe jeder seinen Müll „irgendwohin" entsorgt, bis schließlich in den Siebzigern die ersten Mülltonnen in der Gemeinde aufgestellt wurden. Leider, so betonte der Bürgermeister, gäbe es aber immer noch Unverbesserliche, die ihren Sperrmüll kilometerweit transportieren und ihn dann unbekümmert in den Wald kippten, oder wie anfangs der Woche geschehen vor den verschlossenen Toren des Wertstoffhofes Reifen „entsorgt" werden.

Mehr Platz, eine erleichterte Anlieferung von Grüngut und vor allem die Zufahrt zum neu aufgestellten Bauschuttcontainer: Weitreichend sind die Verbesserungen, die mit der Erweiterung des Wertstoffhofs in der Schulstraße durch den Landkreis verbunden sind. Darüber freut sich neben den Bürgerinnen und Bürgern vor allem auch Bürgermeister Stefan Baumgartner: "Endlich haben auch wir einen schönen Lagerplatz". Der Platz wurde in der letzten Woche komplett saniert. Bereits 2013 entschied man sich, zusammen mit der Abfallwirtschaft des Landratsamtes Cham zu einer Komplettsanierung. Bedingt durch die Zuständigkeit trägt der Landkreis Cham 60 Prozent der Kosten, die Gemeinde beteiligt sich mit 40 Prozent an den Erd-und Asphaltierungsmaßnahmen. In der Gemeinderatssitzung vom April 2014 wurde die Befestigung des Vorplatzes der Sammelstelle für holzige Gartenabfälle und das Aufstellen eines Bauschuttcontainer beschlossen. Bei der Sanierung durch die Baufirma Schönberger letzte Woche, die die Erdarbeiten übernahm wurde der bestehende Schotterbelag und der Untergrund komplett entfernt. Neben dem Frostschutz wurde auch eine Asphaltdecke aufgebracht, diese Arbeit wurde von der Firma Stratebau aus Viechtach durchgeführt. Letzte Woche konnten die Wertstoffhofbesucher die gelungene Renovierung ausgiebig unter die Lupe nehmen. Jetzt können wir endlich ohne Gummistiefel den Platz zur Grüngutabladestelle erreichen, so der einhellige Tenor der Wertstoffhofbesucher. Die Gemeinde Chamerau teilt in diesem Zusammenhang mit, dass auf dem Gelände wieder holzige Gartenabfälle (Hecken-, Baum- und Strauchschnitt) aus Privathaushalten abgegeben werden können. Angenommen wird auch Rasenschnitt oder sonstige, nicht holzige Gartenabfälle wie, Laub, Blumen, Balkonblumen incl. Ballen (jedoch ohne Töpfe, Schwämme, etc.), Fallobst und Moos aus Vertikutierarbeiten, in dem dafür vorhandenen grünen Grüngutcontainer auf der neu gestalteten Abladestelle. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass keine holzigen Abfälle (Wurzelstöcke, Reisig, Stücke von Zweigen, Äste usw.) sowie keine Bioabfälle eingeworfen werden dürfen.  Auf diesem Platz wurde auch erstmals ein Container für Bauschutt aufgestellt, der ausschließlich der Entsorgung des Bauschutts dient. Der Bauschutt kann nur an den Öffnungszeiten des Wertstoffhofs entsorgt werden. Es handelt sich dabei allerdings vorerst um einen Versuch. Der Container wird sofort entfernt, wenn in ihm andere Wertstoffe oder gar Hausmüll entsorgt oder daneben gelagert werden. Dieser Service ist nur für die Bürger von Chamerau gedacht, da die Kosten für den Container von der Gemeinde getragen werden. Bis zu einem halben Kubikmeter Bauschutt darf vorläufig kostenlos angeliefert werden. Bauschutt oder besser Baurestmassen sind wiederverwertbare "Reststoffe" die im Haushalt bei Umbaumaßnahmen anfallen können. Die Gemeinde hofft, dass dieses Angebot eine wesentliche Erleichterung für die Bürger darstellt. Um diesen Service langfristig anbieten zu können, werden die Bürger gebeten, darauf zu achten, dass ausschließlich nur die folgenden Materialien entsorgt werden: Baurestmassen ohne Verschmutzungen, wie Kunststoff- oder Metallrohre, Kabel, Holz, Ziegel-Beton- und Natursteine mit Mörtelanhaftungen, Betonteile, Betonrohre und Pflaster, Estrich, Mauerwerksabbruch, Fliesen, Sanitärkeramik (Waschbecken), Glasbausteine in geringen Mengen und Porzellan. Nicht angenommen werden: Gipskartonplatten, Mineralwolle, Bauabfälle (verschmutzte Abdeckfolien, Kabelisolationen und Heraklithplatten. Abfälle (Kabel, Holz, Kunststoffe) sollen aus den Baurestmassen aussortiert werden; so gibt es keine Probleme bei der Anlieferung auf dem Wertstoffhof. Öffnungszeiten: Mittwoch 14 bis 16 Uhr, Freitag 14 bis 16 Uhr, Samstag 9 Uhr bis 13 Uhr. Die Anlieferungszeiten sind unbedingt einzuhalten, den Anweisungen des Personals ist Folge zu leisten.

 Icon Pdf Bericht als PDF