Gemeinde Chamerau

Aushändeschilder„Aushängeschilder“ für die Gemeinde

Bürgermeister Baumgartner ehrte Einser-Schüler und Studenten.

Chamerau. Für ihre herausragenden Leistungen in Schule und Beruf hat Bürgermeister Stefan Baumgartner 14 Gemeindebürger ausgezeichnet. Sie alle haben sich nach seinen Worten eine sehr gute Ausgangsposition für ihre Laufbahn geschaffen und verdienten für ihren Fleiß Respekt und Anerkennung. Baumgartner bezeichnete sie als Aushängeschild der Gemeinde. Er ehrte sie mit einem Glasgeschenk und einer Urkunde. Baumgartner freute sich, “so viele g'scheite junge Leute” in der Gemeinde zu wissen.
“Ihr habt euch mit einem hervorragenden Notendurchschnitt an die Spitze der jeweiligen Schule und an die Spitze der Gemeinde gesetzt und seid für viele zu einem Vorbild geworden, dem es nachzueifern gilt”, sagte Baumgartner. Dafür sprach er ihnen seine Anerkennung aus. Damit hätten sie bewiesen, dass junge Menschen bereit seien, Leistung zu zeigen. Alle hätten eine Eins vor dem Komma erreicht. Sie lernten, ihre Ziele zu verwirklichen.
Ständige Veränderungen
Lernen sporne Menschen an, immer wieder neue Felder zu entdecken und seien gefragt dafür. Baumgartner sprach die ständigen Veränderungen an. Das Zeitalter der Technik bleibe nicht stehen, deshalb seien die Anforderungen an den Menschen ständigen Veränderungen unterworfen. Er appellierte an die jungen Leute, nicht bei dem Erreichten stehenzubleiben: “Stillstand bedeutet Rückschritt”. Das Lernen sei keineswegs abgeschlossen, das ganze Leben bestehe aus einem permanenten Erwerb von Wissen.
“Die Gemeinde ist stolz auf eure Ergebnisse und hat Respekt vor eurer Leistung. Damit habt ihr eine wichtige Hürde geschafft, die euch im weiteren Leben viele Chancen eröffnet”, betonte das Gemeindeoberhaupt. Es sei in hohem Maße erfreulich, wenn schon junge Menschen so erfolgreich sind. Der gute Schulabschluss stärke nicht nur das eigene Selbstbewusstsein, er werde von anderen anerkannt.
Baumgartner wünschte ihnen das nötige Selbstvertrauen auch in schwierigen Lagen, die notwendige Kraft zu finden und dann die richtigen Entscheidungen zu treffen. Er bat die jungen Leute, in ihrem Eifer nicht nachzulassen. Sein Appell: Die Heimat nicht vergessen und an einer guten Zukunft für alle mitbauen. “Talent und Lerneifer mögen Sie stets begleiten.”An die Eltern, die sie stets unterstützten, ließ der Bürgermeister Grüße und Dank ausrichten.
Janin Hüsing aus Chamerau nahm an der Staatlichen Berufsschule Kempten im Fachbereich Milchtechnologie teil und schloss diese mit einem hervorragenden Notendurchschnitt ab.
Nicht alltägliche Ausbildung
Eine nicht ganz alltägliche Ausbildung absolvierte Sonja Schießl aus Breitensteinmühle. Die gelernte Holzbearbeitungsmechanikerin, Fachrichtung Sägewerk, hat zusammen mit vielen Kollegen aus der ganzen Bundesrepublik am Lehrinstitut für Holzwirtschaft und Kunststofftechnik in Rosenheim an der Ausbildung zum Sägewerksmeister teilgenommen. In der Prüfung sowie beim Fortgang erzielte sie eine überdurchschnittliche Note, wofür ihr ein Staatspreis in Rosenheim in Aussicht gestellt wurde.
Für ihre herausragende Masterarbeit über nichtlineare Modelle zur Brandbemessung in Tunneln wurde Eva-Maria Hoffmann aus Chamerau mit der Höchstnote bewertet. Sie trägt nun den Titel “Master of Science”. Für die Absolventin des Master-Studiengangs “Bauingenieurwesen” an der Technischen Universität München war eine Studienzeit von zehn Semestern erforderlich.
Peter Schillinger, Chamerau, schloss seine Ausbildung an der Physiotherapeutenschule in Cham mit einem super Ergebnis ab, ebenso weitere Fortbildungen.
Wer an der Feier nicht teilnehmen konnte, dem wird die Ehrung nachgereicht.

Bürgermeister Stefan Baumgartner (r.) überreichte an die jahrgangsbesten Schulabsolventen aus der Gemeinde Chamerau für ihre herausragenden Leistungen eine Urkunde und ein Glasgeschenk.