Gemeinde Chamerau

Gemeinderäte bei der Brückensanierung

Brückensanierung im Zeitplan

Kommune Der Gemeinderat Chamerau besichtigte die Baustelle. Die Spuren, die der Zahn der Zeit genagt hat, werden jetzt beseitigt.

Chamerau. Vor der Sitzung des Chamerauer Gemeinderats am Mittwoch war ein Ortstermin auf der Regenbrücke-Baustelle angesetzt. “Die Bauarbeiten liegen voll im Zeitplan”, ließ Rathauschef Stefan Baumgartner durchblicken, so das voraussichtlich Ende Oktober die Brücke wieder freigegeben werden kann. An der Baustelle erkundigten sich die Räte über den Fortschritt der Renovierungsmaßnahme und die ersten Erfahrungen. Von den Räten wurden unter anderem Vorschläge gemacht die das Geländer über die Brücke betreffen, das in Bauabschnitt III im Jahr 2020 erneuert wird. So wird das neue Geländer an der Stirnseite angebracht, um mehr Platz für die Fußgänger zu bekommen. In dieses soll, so der Vorschlag, im Handlauf eine integrierte Beleuchtung angebracht werden, die das Licht auf dem Gehweg strahlt. Auch die Eintagsfliegen, die jedes Jahr auf der Brücke auftreten und dort verenden, würden dann sofort in den Regen stürzen und von den Fischen als Futter aufgenommen. Den Bauhofmitarbeitern würde damit viel Arbeit bei der Reinigung der Fahrbahn und der Gehwege erspart bleiben.Positiv hervorzuheben, so der Gemeindechef, sei das Verhalten der Bürger wegen der damit verbundenen Umleitung in diesem Zusammenhang, die sich vorbildlich an die Regelung halten. Manche Radfahrer uneinsichtig Einziges Manko, was aus der Bevölkerung angesprochen wurde, ist das Fehlverhalten einiger Radfahrer, die sich nicht an das Schieben der Räder auf dem Gehsteig über die Brücke halten und dabei schon so mancher Puffer von Fußgängern eingesteckt werden musste. Eigentlich sieht sie recht stabil aus. Doch die Brücke über den Regen hat ihre besten Tage hinter sich. “Das Bauwerk ist in einem schlechten Zustand”, bestätigten Fachleute “doch einsturzgefährdet ist sie beileibe nicht”. Bei Routinechecks wurde die Brücke unter die Lupe genommen und Baumängel eruiert. Im Zuge der durchgeführten Prüfungen sind einige Mängel aufgetreten, die vor allem die Verkehrssicherheit und Dauerhaftigkeit des Bauwerks beeinflussen. Der Zahn der Zeit nagt nicht nur am Unterbau der Regenbrücke, sondern auch an den metallenen Bauteilen wie den Dehnungsfugen, die am Anfang, am Ende und über die gesamte Fahrbahn quer über die Brücke verlaufen. So hat das Fehlen von Übergangskonstruktionen bisher zu Rissbildungen im Übergang von der Fahrbahn zur Brücke geführt, Die Übergangskonstruktionen, die durch eine Betonwand auf der östlichen Seite der Brücke bereits instandgesetzt wurde, müssen am Anfang und am Ende des Bauwerks nachgerüstet werden, so können künftige Vorformungen aus dem Überbau der Brücke (infolge von Temperaturwechseln und aus den Kräften, die beim Bremsen und Beschleunigen entstehen) aufnehmen. Risse im Fahrbahnbelag und die damit verbundene Schädigung der Bauwerkssubstanz sollen so der Vergangenheit angehören. Ausbesserung der Metallteile In den letzten Wochen war die Firma Hans Gietl aus Rötz zusätzlich zu den Arbeiten der Firma Johann Wutz aus Cham, die für die Sanierung zuständig ist, mit Ausbesserungsarbeiten an den Metallteilen beschäftigt, die vom Rost befallen sind und sandgestrahlt, dann grundiert und schließlich mit einer Schutzschicht versehen und wieder eingebaut werden. Die Ausbesserungsarbeiten sind nicht nur eine Vorsorgemaßnahme, sondern gehören zu den Sanierungsarbeiten dazu, um die Lebensdauer der Brücke zu verlängern. Wegen der Maßnahmen ist die Regenbrücke bis Ende Oktober gesperrt. Der Regentalradweg Cham-Chamerau-Miltach ist nicht betroffen.
In mühseliger Kleinarbeit werden die Straßeneinläufe und Dehnungsfugen zur Zeit mit Hilti-Abbauhämmer freigelegt und saniert. 

Die Räte mit Bürgermeister Stefan Baumgartner waren mit dem Baufortschritt der Sanierungsarbeiten zufrieden.